Firmweg-Ausflug nach Einsiedeln
Einsiedeln_2 (Foto: Pjeter Mihilli)
Am 15. November 2025 besuchte die Firmandengruppe aus Zollikon, Zollikerberg und Zumikon das Kloster Einsiedeln. Die Jugendlichen erhielten eindrückliche Einblicke in Glauben, Geschichte und Klosterleben – besonders durch die Begegnung mit Bruder Klemens. Der Ausflug bot einen wertvollen Impuls auf dem gemeinsamen Firmweg.
Pjeter Mihilli,
Nach unserer Ankunft in Einsiedeln gingen wir zuerst gemeinsam eine Pizza essen. Das gab uns Zeit, in Ruhe anzukommen und noch etwas zusammenzusitzen, bevor wir mit dem Besuch im Kloster starteten.
Anschliessend begann eine spannende Führung durch das Kloster.
Besonders die Stiftsbibliothek beeindruckte viele Jugendliche: Die alten Bücher, der besondere Geruch und die lange Geschichte dieses Raumes zeigten, wie viel Wissen hier über Jahrhunderte bewahrt wurde.
Auch die Klosterkirche hinterliess einen starken Eindruck.
Die kunstvollen Verzierungen, die religiösen Symbole und die ruhige Atmosphäre machten deutlich, wie sehr Glaube und Tradition hier zusammengehören.
Ein besonderer Moment war das Gespräch mit Bruder Klemens.
Er sprach offen über seine Berufung, das Leben in der Gemeinschaft und seinen Alltag im Kloster. Die Jugendlichen stellten viele interessierte Fragen, und es entwickelte sich ein ehrliches und lebendiges Gespräch.
Wir erzählten ihm dabei auch, dass unser Firmgottesdienst am 11. Juli 2026 stattfinden wird. Als Bruder Klemens hörte, dass dies der Festtag des Heiligen Benedikt ist – ein besonders wichtiger Tag für die Benediktiner – freute er sich sichtbar.
Er versprach uns, dass die Mönche an diesem Tag im Gebet ganz besonders an uns denken werden. Für unsere Gruppe war das ein schöner und unerwarteter Moment der Verbundenheit.
Zum Abschluss nahmen wir an der Vesper teil. Besonders das gemeinsam gesungene „Salve Regina“ berührte viele. Die Musik, die Stille und die besondere Stimmung im Kirchenraum waren für einige eine ganz neue spirituelle Erfahrung.
Der Besuch in Einsiedeln gab unserer Gruppe nicht nur spannende Einblicke, sondern auch neue Gedanken und Impulse für den eigenen Glaubensweg. Viele gingen mit dem Gefühl nach Hause, etwas Wertvolles erlebt zu haben.