Gottesdienst unter freiem Himmel
Der Sommer hat mit Rekordtemperaturen Einzug gehalten - und wir haben ihn am diesjährigen Berggottesdienst gebührend willkommen geheissen.
Heidi Kallenbach,
Einen Gottesdienst im Freien zu feiern und anschliessend alle zu verköstigen - das ist logistisch eine grosse Herausforderung. Zum dritten Mal hat für den Berggottesdienst unser fleissiges Hauswartteam enorme Mengen an benötigtem Material den Berg hinaufgeschafft. Besonders für die Sonnenschirme herrschte grosse Dankbarkeit, denn: hatten wir im ersten Jahr solides Frühsommerwetter und im zweiten ein Kälte- und Regentag, so war es dieses Jahr rekordverdächtig heiss, vor allem nachher am Grill. Aber vor den Wetterbedingungen kapituliert haben wir noch nie - dieses Jahr schon gar nicht!
Unverdrossen haben sich in Zollikon und Zollikerberg die Sternmarschgruppen mit Matthias Merdan und Andrea Jakober auf den Weg gemacht, und selbst nach ihrem Zwischenhalt an der rege frequentierten Shuttlebus-Haltestelle in Zumikon haben sie tapfer den Schlussanstieg zum Wasserreservoir Ibruch gemeistert.
In der von Edyta Zbytniewska liebevoll gestalteten Freiluftkirche empfangen, feierten wir mit knapp hundert Leuten einen frohen, beschwingten Gottesdienst. Die vier Waldhörner schufen mit ihren sonoren Klängen eine besondere Stimmung, und die beteiligten Kinder und Jugendlichen als Ministranten, Lektoren und sogar als Pfarreirat zeigten, dass der Nachwuchs in unserem Seelsorgeraum einen gewichtigen Beitrag zum Pfarreileben leistet.
Pfarrer Pascal Marquard würdigte alle Beteiligten mit dankbaren Worten und überreichte am Schluss den Mitgliedern des neuen Pfarreirats "ad experimentum" eine Ernennungsurkunde. Herzliche Gratulation!
Anschliessend gab es - dem perfekten Timing von Fausto Montanaro, Krystof Zbytniewski, Vlatko Hrsto und Jürg Moser sei Dank - feine Würste vom Grill, frisches Brot und, wer wollte, kaltes Bier mit und ohne Prozente.
Und ein letztes Highlight zum Schluss: Pfarrer Marquard überraschte uns mit dem Glacéstand von Gelatissimo aus Egg, wo man unter acht verschiedenen, aussergewöhnlichen Sorten unbegrenzt wählen durfte. Ein echter Genuss und krönender Abschluss dieses gelungenen Festes.
Allen sei herzlich gedankt, die diesem Tag zum Gelingen verholfen und am Schluss auch beim Aufräumen kräftig mit angepackt haben. Vergelt's Gott!